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Rituale – das klingt nach starren Regeln und spießigen
Traditionen. Und das in unserer heutigen innovativen Zeit, in
der bekanntlich nichts unmöglich ist. Trotzdem steht eins fest:
Menschen brauchen Rituale. Nicht nur Kinder, aber diese ganz
besonders. Nicht umsonst wollen sie die immer gleiche Gute-
Nacht-Geschichte hören oder bestehen auf immer gleiche
Alltäglichkeiten. Ständig wiederkehrende Abläufe geben dem
Leben Struktur, schenken Geborgenheit und Halt und stärken
Ich- und Wir-Gefühl. Ohne uns dessen bewusst zu sein,
ritualisieren wir ohnehin einen Großteil unseres Tagesablaufs.
Angewohnheiten morgens im Bad, am Frühstückstisch bis hin
zu den Abendritualen – alle haben wir selbst erschaffen.

Es geht nicht darum, Rituale auszumerzen – im Gegenteil:
Schaffen Sie bewusst Rituale, die Sie stärken und Ihnen helfen,
ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Rituale bedeuten
keineswegs, Ihr Leben wie einen Eisenbahnfahrplan durchzuplanen.
Vielmehr sollen sie als Pflöcke dienen, damit Sie sich
nicht im täglichen Alltagstrott verlieren.

Der Tschüsskuss für den Partner, die kleine Auszeit am Mittag,
frische Brötchen zum Sonntagsfrühstück – der Ritualfantasie
sind keine Grenzen gesetzt. Es müssen keine großen Umbrüche
sein, diese gelingen meist nicht gut. Aber kleine, erbauliche
Rituale können zu einem wichtigen Wendepunkt für ein
besseres Leben werden.

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