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Hand aufs Herz: Wer hatte nicht schon öfter mit dem schlechten
Gewissen zu tun. Nun, das könnte eine positive und heilsame
Wirkung haben. Nämlich dann, wenn man es zum Anlass
nimmt zu bereuen, die Sache in Ordnung zu bringen oder sich
zumindest zu entschuldigen und daraus zu lernen. Oft ist alles
aber viel komplizierter: Das schlechte Gewissen nagt am
Selbstwertgefühl und raubt uns die Energie, die wir dringend
bräuchten, um eine Situation besser zu meistern. Wer hat nicht
schon vor lauter schlechtem Gewissen sich eben nicht
entschuldigt und es nicht in Ordnung gebracht? Was nützt das
schlechte Gewissen, wenn die Schokolade gebraucht wird?
Wenn jemand raucht, weil die Zigarette hilft, sich zu beruhigen
oder Druck besser auszuhalten, dem wird mit dem
Packungsaufdruck „Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit“
zusätzlich ein schlechtes Gewissen gemacht. Was glauben Sie,
welche Auswirkungen dies auf sein Verhalten hat? Wird ihn
dies abschrecken zu rauchen? Eher im Gegenteil: Er wird erst
recht zur Zigarette greifen, um das schlechte Gewissen besser
auszuhalten. Logisch ist das nicht aber psychologisch.

Ein schlechtes Gewissen schadet mehr, als es nutzt. Stehen Sie
zu Ihren Fehlern, das macht Sie menschlich. Und es gibt Ihnen
die Kraft, auf Dauer bessere Lösungen zu finden. Dann
brauchen Sie kein schlechtes Gewissen als Erinnerungsanker.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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