Bleiben Sie sauber

Neulich blieb ich an einem Zitat des Schriftstellers Ludwig Tieck hängen: „Sei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst; denn das ist der Probierstein des Wackeren, dass er selten auf redliche Menschen trifft und doch sich selber gleich bleibt.“

Uff, fromme Worte! Ich verstehe Tieck so, dass man seine eigenen Werte und sein Handeln nicht von dem Verhalten anderer abhängig machen sollte. Es braucht ein hohes Maß an

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So bekommen Sie ein schönes Gesicht

Möchten Sie gerne gut aussehen? Möchten Sie ein schönes Gesicht haben? Okay, wer möchte das nicht. Darauf haben Sie mehr Einfluss, als Sie vielleicht ahnen. Albert Schweitzer sagte: „Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.“

Wir kennen die Redewendung‚ etwas stehe ihm oder ihr ins Gesicht

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Mach langsam, wenn du es eilig hast

Till Eulenspiegel war ein Narr im Mittelalter, der seinen Mitmenschen den Spiegel der eigenen Dummheit vorhielt. In einer der Geschichten fragt ihn ein eiliger Kutscher, wie weit es zur nächsten Stadt sei. Eulenspiegel antwortete: „Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr.”„Du Narr”, schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an.

Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele

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Werfen Sie Ihre Baumschere weg

Wussten Sie das: Bonsaibäume sind nur deshalb so klein, weil sie durch Wurzel- und Blattschnitt klein gehalten und in die gewünschte Wuchsform gebracht werden. Sonst könnten sie auf die Größe wie jeder andere Baum heranwachsen.

Oder umgekehrt: Jeder Baum kann auf diese Weise zu einem Bonsai

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Vertrauen Sie ja nicht Ihrem Gefühl

Zugegeben, die Überschrift will aufhorchen lassen. Wurde uns nicht immer gepredigt, gerade auf unsere Gefühle zu achten? Gefühle werden von Gedanken und Eindrücken gesteuert. Je bedrohlicher diese sind, umso heftiger die Gefühle. Die Biochemie verändert sich, das vegetative Nervensystem strafft die Körperspannung, wir werden aufgerüttelt. Oder uns erscheint alles in Butter. Dann glätten sich die

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Denken Sie klein

„Think big“ stand in großen Lettern auf dem Buchcover. Den Autor habe ich vergessen. Ich weiß nur noch, dass er mich damit sehr beeindruckt hat. Damals vor gut 40 Jahren.

„Je mehr du willst, umso mehr erreichst du“, hieß es sinngemäß. Das schien einleuchtend. Allerdings: In dem Maß, wie mich die Gigantomanie mit großen Zielen und tiefgreifenden Veränderungen beeindruckte, schüchterte sie mich auch ein und weckte enorme Widerstände. Letztendlich warf ich den Zettel mit meinen

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Etwas mehr Dankbarkeit bitte

Worüber können Sie sich leicht aufregen? Was macht Sie schnell wütend? Wofür sind Sie dankbar?

Wenn Ihnen zu den ersten beiden Fragen viel mehr einfällt als zu der dritten, sollte Sie das nachdenklich machen. Wie leicht vergeht einem die gute Laune, wenn der Computer nicht mehr funktioniert oder rücksichtslose Nachbarn die Ruhe stören. Das schützende Dach über dem Kopf, das saubere Wasser zum Trinken oder die Schönheit der

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Medienfasten für Ihre seelische Gesundheit

Sind Ihnen schon einmal schlechte Nachrichten durch den Magen gefahren? Wahrscheinlich umso heftiger, je mehr Sie persönlich davon betroffen waren. Aber auch Mitgefühl für das Leid anderer oder die Angst vor Ungutem, das auf Sie zukommen könnte, hat unheilvolle Auswirkungen auf Ihr Nervensystem und damit auf Ihre Gesundheit.

Noch nie verfügte die Menschheit über solch eine Vielzahl von

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Vergiss das bitte nicht!

Hand aufs Herz: Ist Ihnen solch ein Appell auch schon öfter rausgerutscht? Oder die Aufforderung, etwas nicht fallen zu lassen, nicht reinzutreten oder sich bitte nicht aufzuregen. Sicher meinen Sie es gut und Sie wollen Ungemach verhindern. Aber tut es das wirklich?

„Denken Sie bitte nicht an einen

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Leiden Sie auch an Aufschieberitis?

Prokrastination heißt das Fremdwort dafür, aber das müssen Sie nicht wissen. Es genügt, das Druckgefühl zu kennen, das sich einstellt, wenn man ständig etwas vor sich herschiebt und den heißen Atem des Abgabetermins im Nacken spürt. Das kann alle Lebensbereiche betreffen: eine berufliche Arbeit, die Steuererklärung oder den TÜV fürs Auto.

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht

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