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Stress und Burn-out haben in meinem Coachingalltag eine große Präsenz. Nicht nur für mich persönlich, denn ich muss immer aufpassen, den Stresspegel im verträglichen Maß zu halten und den Akku regelmäßig aufladen. Auch bei meiner Klientel ist dies oft eine alles beherrschende Thematik. Wenn Stress den Akku leerzieht, kommt die Angst. Angst es nicht mehr zu schaffen, Angst zu versagen, Angst Fehler zu machen, Zukunfts- und Existenzangst – die Liste könnte fleißig fortgeschrieben werden.
Ein Patentrezept dagegen gibt es nicht. Vielmehr müssen bei jedem Betroffenen maßgeschneiderte Maßnahmen und Bewältigungsstrategien entwickelt werden. Auch der Pharmazeutischen Industrie ist es noch nicht gelungen, eine allgemein wirksame Stresspille zu entwickeln. UnzähligStenden Ergebnis:

Bei diesen Forschungen wurde ein Anti-Stress-Präparat getestet. Man setzte einen Affen in einen Käfig und holte anschließend einen Hund der knurrend um den Käfig lief. Natürlich hatte der Affe Angst und die Stresshormone schnellten in die Höhe. Dann setzte man einen zweiten Affen dazu und gab ihm das Testpräparat. Wieder lief der Hund knurrend um den Käfig. Aber der Affe, der das Präparat bekommen hatte zeigte keine Stressreaktion. Die Pille scheint also zu wirken, war die erste Schlussfolgerung.

Als die Forscher aber den Stresshormonspiegel des Affen betrachteten, der zuerst im Käfig saß und keine Beruhigungspille bekommen hatte, mussten sie feststellen, dass dieser jetzt auch keine Stressreaktionen mehr hatte.

Nachdem der Versuch mit anderen Affen immer die gleichen Ergebnisse brachte, zog man daraus den Schluss, dass es genügt, einen anderen Affen dabei zu haben um bei Angst weniger Stress zu bekommen.
Aber auch hier wurden die Forscher eines Besseren belehrt: als sie nämlich zwei Affen aus unterschiedlichen Kolonien nebeneinander setzten, stellten sie zu ihrer Überraschung fest, dass es zu keiner Unterdrückung der Stressreaktionen kam.

Es geht also offensichtlich nicht darum, irgendeinen Affen in Stresssituationen bei sich zu haben, sondern den eigenen Affen. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt nach Hause gehe (es ist 22.45 Uhr), für den Fall, dass meine Frau Stress bekommt. Und dann muss ja eben unbedingt der eigene Affe da sein. Ein anderer hilft da nicht, hoffe ich jedenfalls… ;-)))

1 comment

  1. Anke

    Lieber Elmar, ich liebe es, lachend am Rechner zu sitzen und Deine Blogs zu lesen!!!! Viele Grüße aus dem luftigen Brachttal nach Bad Orb! Anke

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